Körpertherapie Hamburg
Körpertherapie
Wenn der Körper zeigt, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Unser Körper begleitet uns durch alles, was wir erleben. Durch schöne Zeiten genauso wie durch Stress, Veränderungen, Konflikte und schwierige Lebensphasen. Vieles können wir mit dem Kopf einordnen, erklären und bewältigen. Doch nicht alles, was uns beschäftigt, lässt sich allein über Gedanken und Gespräche erreichen.
Jedoch wird jedes Erlebnis in unserem Körper gespeichert.
Manchmal spüren wir eine Belastung zuerst körperlich.
Das kann mehrere Aspekte haben, wie z. B. etwas, was in der Vergangenheit erlebt worden ist und es sich dann wiederholt und dann merken wir genau das gleiche körperliche Gefühl.
Vielleicht fühlen Sie sich zunehmend angespannt oder erschöpft. Sie bemerken eine innere Unruhe, können nicht mehr richtig abschalten oder haben das Gefühl, ständig unter Spannung zu stehen. Vielleicht treten körperliche Beschwerden auf, die Sie beschäftigen, obwohl medizinisch keine eindeutige oder ausreichende Erklärung dafür gefunden wurde. Oder Sie merken ganz allgemein: Mein Körper fühlt sich nicht mehr so an, als wäre er wirklich mein Zuhause.
Genau hier ist Körpertherapie sinnvoll.
Und auch von zu Hause aus möglich: Wenn Sie es wünschen, finden unsere Sitzungen per Videogespräch statt – mit Wahrnehmungs-, Erdungs- und Atemübungen, die ich Sie direkt in Ihrem eigenen Zuhause begleite. In vertrauter Umgebung fällt es vielen Menschen leichter, zur Ruhe zu kommen und hinzuhören, was der Körper sagen möchte.
Körper und Seele gehören zusammen.
Wie wir uns fühlen, beeinflusst unseren Körper – und unser körperlicher Zustand beeinflusst wiederum, wie wir uns fühlen.
Das kennen wir eigentlich alle.
Wenn wir Angst haben, verändert sich unsere Atmung. Wenn wir unter Druck stehen, spannen wir unbewusst Muskeln an. Sorgen können uns den Schlaf rauben. Manche Menschen ziehen bei Stress die Schultern hoch, andere halten den Atem an oder beißen die Zähne zusammen. Nach langen belastenden Phasen fühlen wir uns irgendwann buchstäblich erschöpft.
Unser Körper reagiert auf unser Leben.
Und manchmal hält er Spannungen fest, obwohl wir gedanklich längst versucht haben, weiterzumachen.
In der Körpertherapie betrachten wir deshalb nicht nur einzelne Beschwerden, sondern den Menschen als Ganzes. Wir schauen gemeinsam darauf, was Ihr Körper gerade braucht und welche körperlichen und emotionalen Zusammenhänge möglicherweise eine Rolle spielen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, körperliche Beschwerden vorschnell auf psychische Ursachen zurückzuführen. Körperliche Symptome sollten medizinisch abgeklärt werden. Körpertherapie kann jedoch eine wertvolle ergänzende Möglichkeit sein, insbesondere wenn Stress, emotionale Belastungen oder länger anhaltende Anspannung das eigene körperliche Wohlbefinden beeinflussen.
Bei der Körpertherapie gehen wir davon aus, dass die körperlichen Beschwerden eine psychische Ursache haben und dass die Psyche auf den Körper drückt, damit er Aufmerksamkeit bekommt. Dieser Ansatz ersetzt natürlich keine medizinische Behandlung. Es ist jedoch eine sinnvolle Ergänzung dazu, vor allem wenn es z. B. um chronische Krankheiten oder nicht Heilbares geht. Hier kann Körpertherapie sehr viel Erleichterung bringen.
Wieder wahrnehmen, was in Ihnen passiert
Viele Menschen haben über Jahre gelernt, hervorragend zu funktionieren.
Sie kümmern sich um andere, arbeiten viel, lösen Probleme und erledigen, was erledigt werden muss. Die eigenen Bedürfnisse werden dabei immer wieder verschoben.
- Das geht schon noch.
- Dafür habe ich gerade keine Zeit.
- Ich muss nur durch diese Phase kommen.
Irgendwann wird es schwierig, überhaupt noch wahrzunehmen, wann eine Grenze erreicht ist. Der Kopf sagt weiterhin: „Ich schaffe das.“ Der Körper sendet vielleicht längst andere Signale.
Körpertherapie kann dabei helfen, diese Verbindung wiederherzustellen.
- Was nehme ich eigentlich wahr?
- Wo halte ich fest?
- Wann entsteht Anspannung?
- Was gibt mir Sicherheit und Stabilität?
- Wo liegen meine Grenzen – und kann ich sie überhaupt noch spüren?
Es geht darum, die Wahrnehmung für den eigenen Körper wieder zu verfeinern und einen Zugang zu Empfindungen und Emotionen zu finden, für die im Alltag oftmals wenig Raum bleibt.
Nicht nur darüber sprechen – sondern erleben
Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. In der Körpertherapie beziehen wir jedoch ganz bewusst den Körper mit ein.
Je nachdem, was Sie mitbringen und was für Sie passend ist, arbeite ich mit unterschiedlichen körpertherapeutischen Methoden. Dazu gehören unter anderem gezielte Körper- und Faszienarbeit sowie Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Erdungsübungen.
Wir schauen beispielsweise darauf, wie Sie stehen und sich bewegen, wo Sie Spannung wahrnehmen und an welchen Stellen es Ihnen schwerfällt, loszulassen.
Manchmal zeigen sich während dieser Arbeit auch Emotionen.
Das kann zunächst ungewohnt sein. Gleichzeitig erleben viele Menschen es als erleichternd, wenn etwas, das lange festgehalten wurde, endlich wahrgenommen werden darf.
Dabei bestimmen immer Sie das Tempo.
Körpertherapie bedeutet für mich nicht, etwas erzwingen oder möglichst schnell „aufdecken“ zu wollen. Es geht vielmehr darum, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Sie Ihren Körper wieder bewusster wahrnehmen und verstehen lernen können.
Wieder Boden unter den Füßen bekommen
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist das Thema Erdung.
Gerade Menschen, die viel denken, viel leisten oder über längere Zeit unter Stress stehen, kennen das Gefühl, ständig „im Kopf“ zu sein. Gedanken kreisen, der Körper bleibt angespannt und selbst in ruhigen Momenten fällt es schwer, wirklich herunterzufahren.
Über Körperwahrnehmung und gezielte Erdungsübungen arbeiten wir daran, wieder mehr Stabilität und Präsenz zu entwickeln.
Die eigenen Füße bewusst auf dem Boden wahrzunehmen.
Den Atem wieder fließen zu lassen.
Den Körper nicht nur dann zu bemerken, wenn er unangenehm auffällt.
Und allmählich wieder das Gefühl zu entwickeln:
Ich bin hier. Ich bin bei mir.
Und mit mir.
Diese scheinbar kleinen Veränderungen können einen großen Unterschied darin machen, wie wir mit Stress, Anforderungen und unseren eigenen Emotionen umgehen.
Was trägt Ihr Körper mit sich?
Manche Belastungen entstehen nicht gestern oder vorgestern.
Erfahrungen, Beziehungsmuster, anhaltender Stress oder schwierige Lebensphasen können uns lange begleiten. Manchmal haben wir sie gedanklich längst abgehakt – und stellen trotzdem fest, dass bestimmte Situationen immer wieder etwas in uns auslösen.
Deshalb kann Körpertherapie auch Teil einer tiefergehenden therapeutischen Arbeit sein.
Wenn sich während unserer gemeinsamen Arbeit zeigt, dass hinter einer körperlichen Reaktion ein emotionales Thema stehen könnte, können wir dieses behutsam betrachten.
Hier fließen meine unterschiedlichen therapeutischen Erfahrungen zusammen. Je nach Anliegen kann ich körpertherapeutische Arbeit mit Elementen aus der lösungsorientierten Kurzzeittherapie, Gestalttherapie, Hypnose und weiteren therapeutischen Ansätzen verbinden.
Es gibt dabei keinen festen Ablauf, der für jeden Menschen gleich ist.
Wir schauen, was Sie brauchen.
Für wen kann Körpertherapie interessant sein?
Körpertherapie kann eine Möglichkeit für Sie sein, wenn Sie beispielsweise merken, dass Stress und Belastung zunehmend körperlich spürbar werden, Sie häufig angespannt oder erschöpft sind, nur schwer abschalten können oder das Gefühl haben, den Kontakt zu Ihrem eigenen Körper verloren zu haben.
Auch wenn körperliche Beschwerden medizinisch abgeklärt wurden und Sie zusätzlich der Frage nachgehen möchten, welche Rolle Stress, Anspannung oder emotionale Belastungen spielen könnten, kann die körpertherapeutische Arbeit eine sinnvolle Ergänzung sein.
Sie müssen dafür keine konkrete Erklärung haben.
Es wird sich in der Körpertherapiearbeit vieles auflösen, wofür Sie vorher keine Erklärung hatten.
Sie müssen auch nicht bereits wissen, welches Thema „dahintersteckt“.
Oft werden Sie nicht wissen, welches Thema dahintersteckt, denn die Last, die Probleme im Bewusstsein zu haben, ist sehr groß. Deswegen schieben wir gerne unsere Probleme weg und sie werden alle im Unterbewusstsein und unserem Körper gespeichert.
Manchmal ist der erste Schritt lediglich die Wahrnehmung:
Irgendetwas fühlt sich nicht mehr richtig an.
Damit können wir beginnen.
Es geht nicht darum, noch besser zu funktionieren
Es geht darum, wieder mehr bei sich anzukommen.
Den eigenen Körper wahrzunehmen, bevor er laut werden muss. Grenzen früher zu erkennen. Spannung loslassen zu können. Wieder zu spüren, was guttut – und was nicht.
Einen freundlicheren Umgang mit dem eigenen Körper zu entwickeln.
Denn Ihr Körper ist nicht Ihr Gegner.
Ihr Körper ist Ihr Zuhause für Ihre Seele.
Er ist ein Teil von Ihnen – und manchmal lohnt es sich, genauer hinzuhören, was er gerade braucht.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Körper Ihnen etwas sagen möchte oder Sie wieder mehr Verbindung zu sich selbst finden möchten, vereinbaren Sie gerne ein erstes Gespräch. Gemeinsam schauen wir, ob Körpertherapie für Sie der passende Weg sein kann.