Jeder Mensch sollte politisch interessiert sein, oder zumindest wissen wollen, was dort geschieht. Unser aller Leben hängt von politischen Entscheidungen ab.
Ohne Politik wäre ich heute gar nicht in Deutschland.
Mein offizielles politisches Engagement begann 2014, als ich bei den Grünen eintrat und für die Hamburgische Bürgerschaft kandidierte. 2019 zog ich in die Bezirksversammlung Eimsbüttel ein. Nachdem die Grünen jedoch unter der Leitung von Außenministerin Annalena Baerbock entschieden, die Einladung von Kronprinz Reza Pahlavi zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) formal zurückzuziehen – offiziell durch die Konferenzleitung in „Abstimmung mit der Bundesregierung“ –, wusste ich: Diese Partei ist nicht mehr meine politische Heimat DIE WELTTagesspiegel. Aus Überzeugung wechselte ich zur CDU, für die ich 2024 erneut für die Hamburgische Bürgerschaft kandidierte.
Zur offiziellen Begründung: Die Münchner Sicherheitskonferenz erklärte, dass Einladungen „unabhängig“ und allein durch die Konferenzleitung entschieden würden DIE WELTTagesspiegel. Reza Pahlavi selbst äußerte hingegen in sozialen Medien, dass sein Ausschluss offenbar ein Zugeständnis an das Mullah-Regime gewesen sei und er damit „das iranische Volk zum Schweigen bringen“ wolle DIE WELTایران اینترنشنال | Iran International.
Ich war selbst vor Ort und habe erlebt, dass Frau Baerbock sich weigerte, auch nur fünf Minuten mit iranischen Aktivistinnen zu sprechen. Dieses persönliche Erlebnis verstärkte mein Gefühl: Die offizielle Darstellung klingt nach Unabhängigkeit – doch in Wahrheit fühlte ich mich als Frau und Politikerin, die sich für Menschenrechte einsetzt, enttäuscht und bestätigt in ihrer politischen Neuorientierung.
Neben meinem Engagement in Hamburg setze ich mich leidenschaftlich für mein Heimatland Iran ein. Mein größter Wunsch ist die Befreiung des Iran aus der Unterdrückung durch das Mullah-Regime. Ich bin überzeugt: Die einzige realistische Friedensperspektive liegt in einer demokratischen Führung durch Kronprinz Reza Pahlavi, der sich kompromisslos für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie einsetzt – Werte, die für uns selbstverständlich, für viele Iraner:innen jedoch unerreichbar sind.
Ein weiterer Schwerpunkt meines politischen Engagements sind die Rechte von Frauen. Ich bezeichne mich nicht als klassische Feministin, sondern als Mensch mit einem tiefen Sinn für Gerechtigkeit. Unterdrückung jeglicher Art, insbesondere die von Frauen, widerspricht allem, wofür ich stehe – ich setze mich für eine gerechte Welt ein, in der Unterdrückung keinen Platz hat.
Meine drei Söhne helfen mir, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Ich habe die Chance, drei junge Männer zu erziehen – und ihnen von Anfang an Respekt, Gleichberechtigung und Sensibilität beizubringen. Mein Wunsch ist eine Welt, in der Männer und Frauen Seite an Seite in Frieden und Würde leben.


















































